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Fashion

Fritz and Rose – Präzision und Handarbeit

19. Dez 2017 von Laura

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Origami meets Heavy Metal

Fritz and Rose ist ein Schmuck‐ und Accessoires Label, das Anfang 2016 von den beiden Designerinnen Ursula Eisen und Patricia Zapfl gegründet wurde. Die zwei Powerfrauen verbindet, neben einer langjährigen Freundschaft, die Begeisterung für besondere und schmückende Produkte.

Der Markenname ist aus einem immer wiederkehrenden Missverständnis entstanden, denn die Spitznamen der beiden werden oft als „Fritz“ und „Rosi“ verstanden und daraus entstand mit einem Augenzwinkern schließlich Fritz and Rose .

Ihre gemeinsame Arbeit steht für Spaß an guter Gestaltung, Sinn für das Handwerk und ein kompromissloses Qualitätsverständnis. Alles, was sie machen, ist für starke, clevere und unkonventionelle Frauen, die genau so einen Sinn für Qualität, Design und Humor haben, wie sie selbst.

Falten kann ganz schön anziehend sein

Das Besondere bei Fritz and Rose – Metall wird wie Papier gefaltet. Es wurde analysiert, experimentiert und anprobiert. Das Ergebnis: Wunderschöner, spezieller aber tragbarer Schmuck mit viel Liebe zum Detail – „Made in Germany“. So nachhaltig und transparent wie möglich werden die Schmuckstücke in der schönen Hansestadt Hamburg gestaltet und entwickelt, produziert wird in Hamburg & Süddeutschland und getragen hoffentlich bald auf der ganzen Welt.

 Die Geometry Kollektion

Geometry ist die erste Schmuckkollektion von Fritz and Rose. Aus der Idee, Metall wie Papier zu falten, ist zuallererst ein Ring entstanden, der alle Grundformen vereint, aus denen sich die anderen Schmuckstücke ableiten – das Herzstück der Kollektion. Die Produkte werden aus einem flachen Stück Silber- oder Goldblech gefertigt und dank des speziellen Faltprinzips, bei dem Größe, Winkel und Anzahl der Facetten immer variieren, entstehen so die unterschiedlichsten Schmuckstücke.

Geometry ist, wie der Name schon erahnen lässt, eine Kollektion mit vielen Ecken und Kanten. Richtig zum Leben erweckt, werden die Schmuckstücke aber erst, wenn sie getragen werden. Dann fangen die Facetten das Licht aus allen Richtungen ein und reflektieren die Umgebung.

Unsere Lieblingsstücke: 

Unsere „Business Engagement“ Ringe.

Die großen Knick Ohrstecker

und die tollen Ohrhänger.

Hier könnt ihr die schönen Schmuckstücke bewundern.

 

Porträt von Schmuckdesigner Fritz and Rose

© Fritz and Rose

Get an overview with Ursula Eisen und Patricia Zapfl 

Wer bist Du?

Ursula: Ich bin Ursula, Exilschwäbin (hört man aber nicht) aus Hamburg und zur Zeit in Berlin als Ladenhüterin des ersten Pop‐up Shops von Fritz and Rose.

Patricia: Daran arbeite ich noch und gebe mir dabei große Mühe. Mein Name ist Patricia, 36 Jahre alt, Designerin und selbstständig. Ich lebe für die nächsten 6 Monate in Berlin. Sonst seit 9 Jahren in Hamburg.

Was machst Du?

Ursula: Ich bin Goldschmiedin, Designerin und Mitgründerin von Fritz and Rose (zu‐ sammen mit meinem partner in crime und sehr guten Freundin, Patricia).

Patricia: Ich sitze am Flughafen und warte auf meinen Flieger. Der erste Urlaub gefühlt seit einer Ewigkeit. Während ich warte, arbeite ich am Plan 2017–2019 für unsere Firma Fritz and Rose. Meine gute Freundin Ursula und ich haben eine Marke für Schmuck und Accessoires gegründet. Wir sind beide Designer und haben uns in ein riesengroßes Abenteuer gestürzt. Unsere erste Kollek‐ tion ist auf dem Markt und es gibt eine Menge zu tun.

Was hast Du letzte Nacht gemacht?

Ursula: Zu kurz geschlafen.

 Patricia: Ich würde ja gerne sagen, es war eine wilde Party. Aber vor meiner Reise habe ich noch letzte Absprachen mit Ursula getroffen, meinen Koffer gepackt und bin dann ins Bett.

Was oder wer ist unter Deinem Bett?

Ursula: In Echt: ein alter Küchentisch und Pappen/Papier zum Modellbauen/Basteln, In Halb-Echt: eine große Wollmaus-Familie, die mich manchmal durch ihr Getrapse um den Schlaf und auf dumme Gedanken bringt.

Patricia: Manchmal habe ich das Gefühl, dass dort all meine Sorgen geparkt sind. Die kommen mich häufiger mal im Bett besuchen. Ich weiß, dass das sinnlos ist und ich sollte sie rausschmeißen. Meistens sind sie aber weg, wenn ich morgens aufwache und alles ist wieder gut.

Wie sieht Dein Masterplan aus?

Ursula: Mit Fritz and Rose zur Weltherrschaft.

 Patricia: „Everyone has a plan, until they get punched in the face” – Mike Tyson. Manches kann man planen, anderes nicht. Meiner Meinung nach ist planen zwar wichtig, es ist mir aber ebenso wichtig, anschließend zu machen und flexibel zu reagieren. Mir macht das Unternehmerin sein eine Menge Spaß. Ich darf mit einer meiner besten Freundinnen zusammenarbeiten und möchte gerne mit ihr Fritz and Rose erfolgreich aufbauen.

 Dein Plan B?

Ursula: Tief durchatmen und weitermachen.

 Patricia: Immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

 Was ist Deine Achillesferse?

Ursula: Ich denke manchmal zu viel nach und bin genervt, wenn Dinge nicht wie geplant laufen. Ich entwickle aber zunehmend (und seit der Selbstständigkeit noch viel mehr und schneller) eine gewisse Demut und Gelassenheit, wenn sich Dinge ändern oder mal wieder etwas Unvorgesehenes passiert.

Patricia: Ich bin ungeduldig und schnell abgelenkt. Erstaunlich, was ich dafür alles erledigt bekomme.

 Was verleiht Dir Flügel?

Ursula: Glückliche Kunden, gute Konzerte (leider kommen die gerade etwas zu kurz) und last but not least und eigentlich gerade am wichtigsten, das Vertrauen und die Freundschaft des o.g. parter in crime.

Patricia: Heute die Lufthansa, nach Tiflis zu einer Hochzeit. Ansonsten macht es mich richtig glücklich, wenn mir Kunden sagen, wie sehr sie unsere Produkte lieben. Das ist eine große Inspiration. Eine gute Yogastunde bringt mich auch in einen schönen Schwebezustand und tut richtig gut.

Das schönste Kompliment, das Du je bekommen hast?

Ursula: Das kann ich hier nicht aufschreiben.

Patricia: „Du warst der Prototyp: schlau und dabei noch hübsch. Und dann erst kam ich.“ Das von meinem kleinen Bruder zu hören, hat mich wirklich berührt.

 Deine Persönlichkeit in einem Drink?

Ursula: Strawberry Basil Smash.

Patricia: Ein kalter, sauergespritzter Apfelwein an einem heißen Tag. Nicht zu süß, nicht zu sauer und erfrischend.

 Ein Tisch – eine Flasche Schnaps: Wen lädst Du in die Runde ein & warum? (3 Personen / alles ist möglich, fiktiv, tot oder lebendig)

Ursula: Das ist natürlich nicht ganz einfach, ich versuche es mal mit folgender Auswahl. Loriot: Großartiger Humor, tiefgründig, guter Beobachter und Menschenkenner. Coco Chanel: Fashionikone, emanzipierte und willenstarke Persönlichkeit, die nur ihren eigenen Wünschen und Träumen folgte. Björk: Auch wenn ich zwischenzeitlich ihre Musik etwas sperrig fand – Björk ist für mich immernoch großartig als Freigeist, Vordenker und progressive Elfe der Musikwelt.

 Patricia: Eigentlich am liebsten meine Familie und Freunde, aber da brauche ich mehr Platz am Tisch und definitiv mehr Schnaps. Daher: Vivienne Westwood: Eine starke, furchtlose und faszinierende Designerin, die mir ein großes Vorbild ist. David Bowie: Innovativer, inspirierender und begabter Musiker. Ai Wei Wei: Inspirierender Künstler, der Widerstand leistet, wo es nötig ist. Vielen Menschen hilft und dabei großartige Kunstwerke erschafft. Alle drei sind inspirierende Menschen, die viel zum Positiven verändert haben und von denen ich gerne mehr erfahren möchte.

 Dein erster Gedanke bei folgenden Wörtern:

 Erfolg

Ursula: Arbeit + (=) Spaß + neue Herausforderungen + Anstrengung = Zufriedenheit

Patricia: kommt, wenn man macht und durchhält.

 Urlaub

Ursula: lange nicht mehr gehabt

Patricia: mache (und brauche) ich zur Zeit selten.

Essen

Ursula: gerne selbst gemacht und Neues ausprobiert

Patricia: immer gerne, wenn es gut ist.

 Sex

Ursula: nix dagegen

Patricia: siehe oben

Instagram

Ursula: macht Spaß!

Patricia: scroll, post, hashtag and like.

 Early bird oder Nachtigall?

Ursula: Nachtigall ick hör dir trapsen.

 Patricia: Nachtigall und Morgenmuffel.

 Wie wäre der Mensch, der das komplette Gegenteil von Dir ist?

Ursula: Laut, unsensibel, Schlagerfan.

 Patricia: Groß, männlich, introvertiert, schüchtern, nicht entscheidungsfreudig, intolerant und unflexibel. Dafür aber geduldig und nicht so schnell abgelenkt.

 Wenn Du eine Stadt wärst, welche und warum?

Ursula: Da fällt mir beim besten Willen nix ein…

 Patricia: Hamburg – wunderschön, humorvoll, weltoffen und entspannt. Und schlechtes Wetter verdirbt mir nicht die Laune.

 Wann ist eine Frau in deinen Augen stark und lebt ihre Freiheiten aus? Wie machst du das?

Ursula: Eine Frau ist in meinen Augen stark, wenn sie sich nicht verbiegen lässt, ihre eigene Meinung hat, äußert und behält, auch mal neue Wege geht und sich nicht von anderen sagen lässt, was sie zu tun und zu lassen hat. Und genau das versuche ich auch.

 Patricia: Eine Frau ist stark, wenn sie sich nicht sagen lässt, dass sie etwas nicht kann,
nur weil sie eine Frau ist. Eine Frau (aber auch Männer) ist auch stark, wenn sie andere Menschen unterstützt, keine Angst vor Konkurrenz hat und Herausforderungen mit einem Lächeln annimmt. Mir persönlich ist wichtig, dass ich eine Aufgabe habe, die mir und auch anderen eine Freude macht. Am meisten versuche ich immer, experimentierfreudig zu sein. Nur so kommt man voran und weiß, ob eine Idee funktioniert oder nicht. Man muss die Bereitschaft haben zu scheitern, wenn man etwas Neues aufbauen will und sollte andere Menschen dabei auch mitnehmen und unterstützen.

 Ein Leitsatz für mehr Liebe in den Medien:

Ursula: Love and Respect! Und ein Spruch, der mich seit meiner Kindheit begleitet: Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu!

Patricia: Mehr Liebe in den Medien.

© 2018 Overview Magazine

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