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Beauty

Gelbe Zähne? Nein Danke! Wir testen ein professionelles Bleaching.

von Jen
Wir waren bei ready to smile und haben ein professionelles Zahnbleaching getestet und sagen unseren gelben Zähne den Kampf an.

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Weiße Zähne dank Bleaching

Weiße Zähne stehen für Attraktivität, Jugend und Gesundheit. Doch leider können unsere Zähne auch vom Schönheitsideal weiß stark abweichen. Gelbe Zähne werden oft mit Ungepflegtheit in Verbindung gebracht, auch wenn dieser Eindruck oft trügt. Denn auch in Sachen Zahnfarbe hat unsere Veranlagung mitzureden. Die sogenannte innere Verfärbung kann nur noch mithilfe eines chemischen Bleachings beim Zahnarzt aufgehellt werden. Wir haben euch bereits in einem interessanten Interview über die richtige Mundhygiene aufgeklärt. Heute berichten wir über unseren professionellen Zahnbleaching-Test bei ready to smile. Freut euch über wichtige Informationen rund um das Thema Bleaching inklusive eines Selbsttests. 

Die Bleaching Räumlichkeiten von ready to smile.

Overview: Was genau passiert bei einem Power Bleaching? 

Ready to smile: Das Wichtigste bevor wir überhaupt ein Bleaching durchführen, ist unser Anamnesebogen, indem wir einige Faktoren ausschließen müssen, wie z.B. Asthmaerkrankung, Stillzeit und Schwangerschaft.  Nachdem dieser ausgefüllt ist, schauen wir, ob der Zahnschmelz des Patienten für ein Bleaching überhaupt geeignet ist. Wenn dieser fest ist und nicht zu viele Füllungen vorhanden sind, kann es losgehen.

Unser Power Bleaching besteht aus drei Durchgängen à 15 Minuten. In jedem Durchgang tragen wir dem Patienten das Bleachinggel auf die Zähne auf. Meistens lassen wir die Backenzähne unberührt. Das Bleachinggel besteht aus Wasserstoff-Peroxid. Mit Hilfe eines UV-Lichts wird der chemische Prozess aktiviert und Sauerstoff-Radikale werden freigesetzt. Diese sind in der Lage in den Zahnschmelz einzudringen und Farbstoffe im Zahn chemisch zu verändern. Die Sauerstoff-Radikale Spalten nun „Farbmoleküle“ auf und es entsteht ein Bleich-Effekt, der Zahnschmelz erscheint hell. Diese Ionen bleiben für eine gewisse Zeit im Zahnschmelz und dringen weiter bis zur Dentinschicht hin. Da unter der Dentinschicht der Nerv liegt, kann es zu Reizung des Nervs kommen und ein ziehender Schmerz wird dadurch ausgelöst. Sollten sich diese  Reizungen nach dem zweiten Durchgang wiederholt bemerkbar machen, dann empfehlen wir die Behandlung abzubrechen.

Der ganze Vorgang ist sehr abhängig vom Zahnschmelz des Patienten. Es gibt Patienten, die fünf Durchgänge machen könnten ohne etwas zu spüren. Andere merken schon nach dem zweiten Durchgang etwas. Deswegen ist es sehr wichtig ein Bleaching immer unter genauer Kontrolle durchführen zu lassen.

Die Bleaching Räumlichkeiten von ready to smile.

Overview: Wie oft kann man sich die Zähne bleichen?

Ready to smile: Einmal im Jahr kann das 45-minütige Power Bleaching durchgeführt werden. Zusätzlich bieten wir alle 2-3 Monate eine Refresh-Behandlung an. Hier werden die Zähne nur 15-20 Minuten gebleicht. 

Overview: Wie lange hält ein Bleaching? 

Ready to smile: Eine Zahnaufhellung hält natürlich nicht ewig. Ohne Refresh-Sitzungen kann sie sogar weniger als ein Jahr halten. Aber das kommt natürlich auch auf die Ernährung an. Heutzutage ernähren wir uns aggressiver, wir essen viele Süßigkeiten, viel Kaffee und viele säurehaltige Getränke und Alkohol. Diese Faktoren schaden dem Zahnschmelz und tragen zu gelben Zähnen bei. Tee, Kaffee, aber auch bestimmte Medikamente wie Antibiotika begünstigen auch, dass Farbstoffe sich stark an unsere Zähne binden. Das Resultat: gelbe Zähne. 

Overview: Ist ein Bleaching schädlich? 

Ready to smile: In Maßen kann man vieles ausprobieren und durchführen. Wie es im Leben so ist, sollte man nicht übertreiben. Das Gleiche gilt für unsere Zähne. Irgendwann macht unser Zahnschmelz nicht mehr mit und dann kann ein Bleaching sehr schädlich sein. 

Overview: Woher weiß ich, wie hell meine Zähne werden?

Ready to smile: Das ist sehr unterschiedlich und leider auch sehr individuell. Es gibt Patienten, die sehr weiße Zähne durch eine Bleaching-Behandlung bekommen. Und genau so kann es ein, dass ein Patient eine etwas schwächere Zahnaufhellung erlangt. Hier kann man natürlich mit weiteren Refresh-Sitzungen schauen, ob man die Zähne über einen längeren Zeitraum systematisch aufhellen kann. 

Overview: Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Ready to smile: Es kann ein ziehender Schmerz schon während der Behandlung auftreten, aber auch zuhause nach der Behandlung. Wir empfehlen bei starken Schmerzen eine Ibuprofen-Tablette zu nehmen. So können sich die Nerven beruhigen. Auch kann der Zahnschmelz an einigen Stellen rau werden, diese rauen Stellen können anfälliger für Karies werden. 

Overview: Was muss ich nach der Zahnaufhellung beachten?

Ready to smile: In den folgenden 24 Stunden baut der Zahn seinen Schutzschichtfilm auf, um den Zahnschmelz wieder zu schützen. Allerdings ist das auch abhängig vom Patienten. Die Schutzschicht kann auch schon nach 8 Stunden komplett aufgebaut sein. 

Auch ist es ist sehr wichtig für 48 Stunden eine weiße Diät einzuhalten. Sonst kann sich der Zahn sehr schnell wieder verfärben und fleckig werden. Erlaubt sind: Wasser, Milch, Hähnchen ohne Haut, weißer Käse, Joghurt, Reis, Fisch. Nach einigen Wochen kann man, nach Absprache mit uns, ab und zu eine gute und geeignete Whitening-Zahncreme benutzen, um die Zähne zusätzlich weiß zu halten. 

Ganz wichtig ist eine hundertprozentige Durchführung der Mundhygiene und anschließend eine wöchentliche Fluoridierung mit Elmex Gelee bzw. eine Mineralisierung der Zähne mit Tooth Mousse.

Der Bleaching-Selbsttest:

Und jetzt ist es so weit, ich berichte über meinen Selbsttest bei ready to smile. Wie schon erwähnt, musste auch ich einen Anamnesebogen ausfüllen und anschließend meine Zähne und mein Zahnfleisch untersuchen lassen. Ich habe mich allerdings vorher für eine Prophylaxe entschieden, damit meine Zähne optimal für die Zahnaufhellung vorbereitet sind. Da einer Zahnaufhellung nichts im Wege stand, konnte es auch losgehen. 

Wir bestimmten gemeinsam meine jetzige Farbnuance und schauten uns an, welche Aufhellung wir mit Hilfe des Bleachings eventuell erreichen könnten. Und dann folgte auch schon der etwas unangenehmere Teil. Die Mundsperre musste eingelegt werden. Diese hält den Mund weit offen und schützt die Wangen, Lippen und die Zunge vor dem Bleachinggel.

Jen hat die Mundschiene drin für das Zahnblleaching welches sie gleich testet.

Da das Bleachinggel Verätzungen am Zahnfleisch auslösen kann, muss das gesamte Zahnfleisch an den behandelten Zähnen mit einem Schutzgel versehen werden. Nachdem dieses ausgehärtet ist, wird das Bleachinggel auf die Zähne aufgetragen und anschließend mit UV-Licht aktiviert.

Die ersten 15 Minuten starteten. Zu meinem Gefallen habe ich auch wirklich nichts gespürt und schon war der erste Durchgang beendet. Das Bleachinggel wurde abgewischt und neu aufgetragen. Auch beim zweiten Durchgang habe ich keinerlei Schmerzen verspürt.

Jen beim Bleaching. Sie testet ein professionelles Zahnbleaching gegen gelbe Zähne.

Dann folgte der letzte Durchgang wieder mit 15 Minuten. Hier war es leider schon etwas anders. Ich spürte kleine stromschlagartige Schmerzen, die allerdings schnell vorübergingen und auch nicht zu unangenehm waren. Nach der Behandlung wurden die Schmerzen etwas stärker, aber immer noch erträglich. Diese Schmerzen dauerten ungefähr einen Tag an und legten sich anschließend. 

Zahnbleaching – das Ergebnis:

Das Ergebnis vom getesteten Bleaching gegen gelbe Zähne beo ready to smile.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und kann euch ein Bleaching definitiv weiterempfehlen. Meine Zähne wurden um einige Nuancen weißer. Allerdings möchte ich sie noch ein wenig weißer haben, deswegen freue ich mich schon auf die nächste Refresh-Sitzung. Die Schmerzen waren erträglich und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bei den Schmerzen muss ich allerdings sagen, dass diese von Patienten zu Patienten variieren. 

© 2019 Overview Magazine

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