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Beauty & Health

Augenbrauen à la Cara Delevingne…
Für viele lautet hier die Frage: Microblading oder Permanent Make-up?

10. Mai 2018 von Jen
Permanant Make-up versus Microblading. Redakteurin Jen hat den test gewagt. Ein Bild der Redakteurin mit gestochenen Augenbrauen.

Microblading versus Permanent Make-up

Ich: Wow –  hast du tolle Augenbrauen!
Fantastisch dick und so voluminös? Wie machst du das?

Sie: Danke – eigentlich nichts Besonderes . . .
Ich habe wohl Glück mit meinen Genen.

Diesen Dialog mussten wahrscheinlich viele von uns schon oft führen und die Antwort nervt – sie nervt enorm. Wir lieben es nämlich, kleine Wundermittel zu haben, die uns das Blaue vom Himmel in nur 30 Tagen versprechen. Aber hier ist die Natur im Spiel. Doch wir Menschen wären nicht so genial, wenn wir nicht immer ein kleines Türchen, einen Spalt finden, um Dinge etwas mehr in die eigene Hand zu nehmen und zu beeinflussen. So soll es auch hier sein. Zum einen gibt es Seren, die einem kräftigeren Haarwuchs versprechen und zum anderen gibt es Permanent Make-up und Microblading.

Das ständige Färben und das tägliche Nachzeichnen nervt, also warum sollte man hier nicht ein wenig nachhelfen. Und natürlich möchten wir euch hier nicht nur einfach die Methoden vorstellen, ohne sie selbst getestet zu haben. Genau wie die Kryolipolyse musste auch hier die bessere Methode persönlich getestet werden.

Da ich selbst eher dünnere und helle Augenbrauen habe, entschloss ich mich den neuen asiatischen Trend Microblading auszuprobieren. Natürlich hatte ich große Angst davor, dass es schlecht aussehen würde oder die Form mir nicht gefällt. Wenn man sich allerdings die vorherigen Arbeiten einer Kosmetikerin anschaut, bekommt man ein besseres Gefühl. Das Pigmentieren hat sich auch in den letzten Jahren immer mehr verbessert und der grüne Strich überm Auge wird eher zur Seltenheit.

Ich wandte mich also an eine Kosmetikerin meines Vertrauens und bat sie, mir mit Hilfe von Microblading schöne Augenbrauen zu zaubern. Meine Kosmetikerin allerdings empfahl mir, die Augenbrauen nicht durch Microblading zu pigmentieren, sondern mit einem normalen Permanent Make-up.

Die Entscheidung: Permanent Make-up oder Microblading? 

Um hier eine Entscheidung zu treffen, muss man natürlich genau wissen, was beim Micoblading passiert. Und welche Vor- und Nachteile es gegenüber dem normalen Permanent Make-up hat.

Microblading ist eine Methode des Permanent Make-ups, die manuell angewendet wird. Hier arbeitet keine Maschine. Die Härchen werden von Hand mit sogenannten Blades, das sind kleine aneinandergereihte Nadeln, in die Haut gearbeitet. Die Struktur, die dabei entsteht soll der Struktur der Augenbrauenhärchen ähneln. Beim Microblading ist die Stichtiefe schwer abschätzbar, da es durch das Bedienen per Hand keine voreingestellte Tiefe gibt. Hier kann es dazu kommen,  dass man zu tief in die Haut eindringt. Dies wiederum kann zu Verletzungen führen und zur Narbenbildung mit lebenslanger Tätowierung.

Die Augenbrauenhärchen beim „normalen“ Permanent Make-up mit einem Gerät können auch mit einer dünnen Nadel sehr präzise, dünn und natürlich eingearbeitet werden. Das Besondere hier ist, dass man am Gerät die Stichtiefe bestimmen kann und somit werden die Härchen gleichmäßig und schmal eingebracht. Es kann also nicht vorkommen, dass man mit der Nadel zu tief sticht.

Die Haltbarkeit beim Microblading ist nicht sehr lange und verschwindet schon nach wenigen Monaten. Je nach Stichtiefe kann das Make-up fleckig werden. Die Lebensdauer des Permanent Make-ups mit einem Gerät kann mehrere Jahre halten. Das Nacharbeiten ist hier kein Problem, da die Nadel sehr fein und dünn ist und man die einzelnen Härchen sehr gut nachzeichnen kann. Das Nacharbeiten beim Microblading ist sehr schwierig, da man schwer mit den Blades nochmal die gleichen Härchen trifft.

Meine Entscheidung war somit getroffen: normales Permanent Make-up.

Ablauf normales Permanent Make-up 

Zunächst einmal wird eure Augenbrauenform mit eurer Kosmetikerin besprochen und nachgezeichnet und dann geht es auch schon los. Die Maschine wird angestellt und der erste Durchgang wird gestartet. Der erste Durchgang wird noch ohne betäubendes Gel durchgeführt, allerdings sind die Schmerzen hier nicht groß. Nachdem das Gel aufgetragen worden ist, spürt man fast nichts außer einem leichten Druck und schwuppdiwupp sind die Augenbrauen fertig.

Der Prozess beim Permanent Make-up an den Augenbrauen.

 

Nicht wundern: Am Anfang sind die Brauen noch sehr dunkel. Das schwächt allerdings nach einigen Tagen ab. Wenn der Schorf sich löst, lässt die Farbe stark nach und wirkt sehr natürlich. Nach einem Monat sollte man die Augenbrauen noch einmal nachstechen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Der Prozess beim Permanent Make-up an den Augenbrauen.

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